Hauptstufe

Die Oberstufe steht im Zeichen der Berufsvorbereitung

In Klasse 7

wird durch das AC-Profil eine diagnostische Grundlage geschaffen.

Kompetenzanalyse Profil AC
"Das Erkennen der individuellen Stärken und Ressourcen sowie das Wissen um das persönliche Kompetenzprofil sind ein wichtiger Grundstein auf dem Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Das Potenzialanalyseverfahren Kompetenzanalyse Profil AC wurde bereits von mehr als 200.000 Jugendlichen und Erwachsenen durchgeführt und ist ein bewährtes Verfahren zur Ermittlung der individuellen überfachlichen und fachlichen Kompetenzen. Ziel ist es, den Teilnehmenden eine Unterstützung zur zielgerichteten individuellen Entwicklung und Berufsorientierung zu geben. Mit dem Verfahren wird ein individuelles, ressourcenorientiertes Kompetenzprofil mit persönlichen Stärken und Entwicklungspotenzialen erstellt."
Quelle: http://www.profil-ac.de (12.12.2014)

ILEB-Planung

Die Ergebnisse des AC-Profils sind die Ausgangslage für die individuelle Förderung der kommenden Jahre. Neben den berufsspezifischen Kompetenzen werden auch die Erstellung einer Bewerbung und eines Lebenslaufes bearbeitet. Ergänzend und helfend für die Suche der anstehenden Praktika werden spielerisch Vorstellungsgespräche und telefonieren geübt.

In Klasse 8

erfolgt in der Kooperation mit dem Internationalen Bund Asperg ein 10-tägiger Berufseinblick in den Bereichen Metall, Holz, Farbe und Gastronomie. Ziel der donnerstäglichen Besuche in Asperg ist die persönliche Entdeckung von Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Berufsfeldern.

Weiterhin stehen in Klasse 8 dann zwei Praktika mit einer zweiwöchigen Dauer an. Die SchülerInnen suchen selbständig Betriebe und Firmen, die ihnen einen vertieften Einblick in das gewählte Berufsfeld gewähren. Ein OiB-Ordner ergänzt den Praktikabesuch und protokolliert die Anwesenheit. Im OiB-Ordner sind weiterhin Informationen zum Tagesablauf, der Praktikastelle und das Berufsfeld zu verschriftlichen. Für jeden Tag ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. Dabei reflektieren die SchülerInnen ihre Arbeit. Gleichzeitig stellt diese Art der Protokollierung den späteren Verlauf des Ausbildungslehrbuches dar.

Gegen Ende des Schuljahres beginnt die Agentur für Arbeit in den Prozess sich einzuschalten. An einem Elternabend werden die verschiedenen weiterführenden Möglichkeiten nach Beendigung der allgemeinen Schulpflicht vorgestellt. In einem persönlichen Gespräch mit Frau Neumann (AfA) werden die ersten Neigungen, Fähigkeiten und Kompetenzen der SchülerInnen gesammelt.

In Klasse 9

In Klasse 9 wird zu Beginn des neuen Schuljahres ein Termin für den Psychologischen Test an der Agentur für Arbeit absolviert. Dieser ist die Grundlage für die Berufsberatung der AfA. Die Erziehungsberechtigten werden in einem persönlichen Gespräch über die Ergebnisse des psychologischen Tests von der Agentur für Arbeit unterrichtet.

Bereits im März des Schuljahres müssen die SchülerInnen über die Schule oder der Agentur für Arbeit an den weiterführenden Schulen oder berufsbegleitenden Maßnahmen angemeldet sein.

Aus schulischer Sicht steht ein wöchentliches Tagespraktikum an. Auch über diesen Zeitraum hinweg ist der OiB-Ordner wie in Klasse 8 zu führen. Besonders gute Aussichten haben die SchülerInnen, die die grundlegenden Tugenden zeigen. Pünktlichkeit und Höflichkeit, Interesse an der Tätigkeit und eine gute Kommunikation, diese Eigenschaften werden geschätzt und verhelfen einigen wenigen zu einem Ausbildungsplatz.